Katharina Winter: Sturmnächte

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Carla und ihre kleine Tochter haben es nicht einfach. Nach Jahren der Ehe mit Jan, von dem sie sich in ihrer Liebe hat blenden lassen, sitzen sie nun mit nichts mehr da. Jan hat sich mit dem Geld seiner Kunden ins Ausland abgesetzt, die gemeinsame Villa wurde versteigert und Carla sitzt nun auf den Schulden und muss das Haus noch vor Weihnachten räumen.
Noch dazu hat ihre Mutter einen kleinen Herzanfall und muss ins Krankenhaus. Auf der Suche nach deren Versicherungskarte findet Carla einen Bescheid, in dem ihrer Mutter mitgeteilt wird, dass sie ein altes Herrenhaus in der Eifel erbt. Doch sie will darüber nicht reden. So wie sie mit Carla auch nicht über ihre Familie, insbesonderen über ihren Vater reden will. Diese Geheimnisse sorgen dafür, dass das Verhältnis zwischen Carla und ihrer Mutter nicht das beste ist, ja dass Carla regelrecht wütend auf ihre Mutter ist.
Erschwerend kommt für Clara dazu, dass Jan sein Verbrechen durch die Medien ging und sie deshalb Schwierigkeiten hat, einen Job zu finden. Also macht sie sich ohne Wissen der Mutter auf in die Eifel, um sich besagtes Haus mal anzuschauen.

Was war die Geschichte spannend. Aus Erfahrung weiß ich ja, dass es bei diesen Büchern zu 99 Prozent ein Happy End gibt, aber als es so richtig begann, um das Geheimnis aus der Vergangenheit zu gehen, habe ich mitgefiebert. Und glücklicherweise habe ich es heute noch, bevor der Ernst des Tages losging, zu Ende lesen können.

Es ist alles vorhanden: Das junge Pärchen im Jahre 1977, das sich wahnsinnig liebte und doch nicht zueinander kommen konnten. Die jeweiligen Familienmitglieder, die alles daransetzten, um diese Verbindung zu verhindern, da es um viel Geld und Vermögen ging. Und die nächste Generation, die diesem Geheimnis auf die Spur kommt.

Es ist keine große Literatur, aber das Buch hat mir einige Tage schöne unterhaltsame Lesestunden beschert.

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8 Kommentare zu „Katharina Winter: Sturmnächte

  1. Hallo Anne, der Unterhaltungswert eines Buches sollte immer an erster Stelle für das persönliche Wohlbefinden beim Lesen stehen. Auch Weltbild *bildet* ,,,,
    Die meisten Bücher sind keine echte *Bildung*, was auch immer man darunter versteht. Das sieht ja auch jeder aus einem eigenen, anderen Blickwinkel,,,,ich wurschtel immer noch bei WordPress rum und probier dies und das aus,,,
    GLG Angela

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    1. Moin, liebe Angela, wolln mal so sagen: Wer viel liest, merkt aber Unterschiede in der Qualität von Geschichten. Früher habe ich viele Liebesschmökerhefte – die 64-seitigen – gelesen. Mit denen kann man mich heute jagen. Obwohl ich immer noch gerne Liebesgeschichten lese. Man entwickelt sich auch hier immer weiter.

      Liebe Grüße, Anne

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  2. Liebe Anne,

    schön, dass Du unterhaltsame Stunden hattest. Für mich wäre das eher nichts.
    Hast Du mit dem Briefträger schon angefangen?

    Ich habe Dich getaggt. Ich weiß, Du machst das ja nicht so gerne, aber den TAG finde ich echt nett und hatte gerade viel Spaß. Vielleicht hast Du ja Lust, das würde mich sehr freuen. Es geht darum, sein Leben in Buchtiteln zu beschreiben. 😀

    Sei liebst gegrüßt
    Petrissa

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    1. Moin, liebe Petrissa,
      momentan bin ich erst mal eingedeckt mit Aktionen, noch mehr, dann komme ich gar nicht mehr zum Lesen. Ich überlege schon, „Sonntags bei Gisela und Manuela“ nur einmal im Monat zu machen.
      Der Briefträger ist ab morgen dran.

      Liebe Grüße, Anne

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